Foto: Sonja Tesch

FUSS e.V. Hamburg ist eine Ortsgruppe des bundesweit aktiven Fachverbandes Fußverkehr. Wir wollen erreichen, dass das Zufußgehen in Hamburg angenehmer, gesünder und sicherer wird.

Das bedeutet in Hamburg dicke Bretter bohren. Wir freuen uns, dass in der neuen Legislaturperiode eine eigene Behörde für Verkehr und Mobilitätswende eingerichtet worden ist, und erwarten von dieser nun auch eine deutlich stärkere Berücksichtigung der Belange der Fußgänger*innen.

Hören Sie hier den Bericht „Ein Tag im Leben einer Fußgängerin“

Oder lesen Sie ihn hier.

 

Corona: Abstandhalten auf zu schmalen Gehwegen

wir sollen alle Abstand halten. Aber wie sollen das sich begegnende Fußgänger*innen auf 1 bis 1,5 m breiten Gehwegen machen? Die zu schmalen Gehwege sind schon zu "normalen" Zeiten ein Ärgernis aber jetzt sind sie eine Katastrophe.

Am 20. April 20 schrieben wir deshalb an den Ersten Bürgermeister und die Zweite Bürgermeisterin:

Sehr geehrter Herr Dr. Tschentscher, sehr geehrte Frau Fegebank,

Regelmäßig kontrollieren Polizeibeamte gerade auch an den Schönwetterwochenenden z.B. rund um die Außenalster, ob Fußgänger die vorgeschrieben Abstände einhalten, obwohl dies an vielen Stellen wegen der für den Fußverkehr beengten Verhältnisse nur schwer oder gar nicht möglich ist, und schreiten häufig willkürlich gegen zu Fuß Gehende ein, selbst wenn diese auf die Fahrbahn ausweichen (müssen), um die Abstände einzuhalten.

Daraus leiten sich folgende Forderungen als Sofortmaßnahmen ab:

1. Der Senat bzw. die in Hamburg zuständige Behörde hebt in allen Straßen für mindestens sechs Monate das ggf. erlaubte Parken auf Gehwegen auf, wo die verbleibende Gehwegbreite weniger als 2,50 m beträgt (Beispiel: Fährhausstraße/Schöne Aussicht), damit sich wenigstens zwei Fußgänger unter Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 m begegnen können.

2. Der Senat bzw. die in Hamburg zuständige Behörde erlässt eine Ausnahmeregelung, wonach Fußgänger in Straßen, in denen die Gehwegbreite weniger als 2,5 m beträgt,

a) in Tempo 30-Zonen generell und

b) im übrigen Straßennetz nach besonderer Anordnung durch Verkehrszeichen (z.B. Fußgänger frei)

die Fahrbahn mitbenutzen dürfen.

Bis zur Umsetzung dieser Maßnahmen sieht die Polizei von weiteren Abstandskontrollen bei beengten Fußverkehrsflächen ab.

Mit freundlichen Grüßen
Sonja Tesch

Die 4 Forderungen des FUSS e.V. zur Hamburger Bürgerschaftswahl 2020 an die Politik

 

Im Einzelnen beschäftigen wir uns mit folgenden Themen:

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Sonja Tesch
Scheplerstr. 80
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Tel. 040/ 432 80 837
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