Hamburg

Der Fachverband Fußverkehr Deutschland, vertritt seit über 30 Jahren die Interessen der Fußgänger in Deutschland. Er setzt sich für eine enge Kooperation aller Verkehrsmittel des "Umweltverbundes" - Fußgänger, Radfahrer und die Benutzer von Bussen und Bahnen - und damit für eine nachhaltige Mobilität im Nahverkehr ein.

Nach einem Unfall beim Wandern in den Bergen, habe ich mein Auto verkauft. Das war vor zehn Jahren. Seitdem gehe ich fast nur noch zu Fuß. Besitze auch kein Fahrrad, dafür einen Schrittzähler, der die gelaufenen Kilometer aufzeichnet.

Heute ist mein freier Tag. Keine Arbeit, keine Termine; auf dem Zettel einige Besorgungen, die mich in vier Stadtteile führen werden.

Schietwetter! Es regnet! Egal. Außerdem zwickt der Ischias! Zu lange gesessen!

In Eimsbüttel geht es los.
Schnell noch ein Buch abgeholt, dann mit der U-Bahn bis Messehallen – durch Planten un Blomen laufen, hier sieht man immer welche Blumen zu welcher Jahreszeit blühen, Büsche, Bäume.......
gehen, gehen macht einfach Spaß, frische Luft.......Der Regen läßt langsam nach.
In die Rothenbaumchaussee...... die Radfahrer, die Radfahrer sind natürlich auch unterwegs! Ich muß die Baustellen umrunden, unglaublich wo die überall entstehen, aber die kann ich ja als Fußgänger leichter überwinden als die Autos, denn auch hier gibt es den Knopf für die Fußgängerampel, g r ü n!!!!!! und die Autos müssen warten, wunderbar! Die Fußgängerampel ist eine der größten Erfindungen, denke ich.

Das Geschäft des Optikers liegt auf dem Weg, ich bekomme eine neue Kontaktlinse; dann geht es weiter in Richtung Eppendorf; dort wartet ein Freund mit Gipsbein auf etwas Obst, Gemüse und Brot. Wir trinken einen Kaffee - ---- dann weiter an die Alster, auch hier wieder die Radfahrer, einige kommen mir entgegen mit dem Gesichtsausdruck unter dem Helm: „Hau ab, hier fahre ich.“

Der Blick auf die Alster! Herrlich, Schwäne, Schiffe, unterwegs treffe ich noch andere Fußgänger mit Kindern und Hunden. Auf der Krugkoppelbrücke läuft mir ein Kollege in die Arme, wir halten einen kleinen Plausch......weiter, weiter........ keine Baustellen erst mal in Sicht, das Wetter hat sich gebessert, der Ischias auch, mein Schrittzähler zeigt 6 Km, super.

Ich erspare mir ein Fitneßstudio, brauche kein Laufband, Jogger hasten an mir vorüber, keuch, keuch, einer schiebt sogar einen Kinderwagen, in einem Tempo! Ich fasse es nicht....bin in Winterhude angekommen, buntes Leben vor den kleinen Läden, ich entdecke ein neues Cafe, schnell noch ein Haarwaschmittel beim Friseur abgeholt, H u n g e r! Beim Italiener gibt es Penne vegetarisch, dann weiter wieder an die Alster Richtung Jungfernstieg, erneut Baustellen, plötzlich kommt mir ein junger Mann auf einem hoverboard entgegen, nein auch das noch, der sollte doch eigentlich auf der Straße fahren! Oder??

Einmal noch um die Binnenalster und am Jungfernstieg Tintenpatronen holen, ein neuer Laden lädt zum Stöbern ein; der Schrittzähler zeigt zwölf Kilometer, Donnerwetter, ich bin geschafft. Bewegung, Bewegung, düstere Gedanken werden einfach weggegangen, die U-Bahn bringt mich wieder nach Eimsbüttel...............
Das war ein Tag im Leben einer Fußgängerin.

Elisabeth Pagitz

Oktober 2016

Herausgeber:

FUSS e.V. setzt sich für eine nachhaltige Mobilität, für die Förderung des Umweltverbundes (Gehen. Radfahren, öffentliche Verkehrsmittel) und als Lobby für die Belange der Fußgänger ein.

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Datenschutzerklärung

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Die Verarbeitung personenbezogener Daten, beispielsweise des Namens, der Anschrift, E-Mail-Adresse oder Telefonnummer einer betroffenen Person, erfolgt stets im Einklang mit der Datenschutz-Grundverordnung und in Übereinstimmung mit den für FUSS e.V. geltenden landesspezifischen Datenschutzbestimmungen. Mittels dieser Datenschutzerklärung möchte unser Unternehmen die Öffentlichkeit über Art, Umfang und Zweck der von uns erhobenen, genutzten und verarbeiteten personenbezogenen Daten informieren. Ferner werden betroffene Personen mittels dieser Datenschutzerklärung über die ihnen zustehenden Rechte aufgeklärt.

FUSS e.V. hat als für die Verarbeitung Verantwortlicher zahlreiche technische und organisatorische Maßnahmen umgesetzt, um einen möglichst lückenlosen Schutz der über diese Internetseite verarbeiteten personenbezogenen Daten sicherzustellen. Dennoch können Internetbasierte Datenübertragungen grundsätzlich Sicherheitslücken aufweisen, sodass ein absoluter Schutz nicht gewährleistet werden kann. Aus diesem Grund steht es jeder betroffenen Person frei, personenbezogene Daten auch auf alternativen Wegen, beispielsweise telefonisch, an uns zu übermitteln.

1. Begriffsbestimmungen

Die Datenschutzerklärung von FUSS e.V. beruht auf den Begrifflichkeiten, die durch den Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber beim Erlass der Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) verwendet wurden. Unsere Datenschutzerklärung soll sowohl für die Öffentlichkeit als auch für unsere Kunden und Geschäftspartner einfach lesbar und verständlich sein. Um dies zu gewährleisten, möchten wir vorab die verwendeten Begrifflichkeiten erläutern.

Wir verwenden in dieser Datenschutzerklärung unter anderem die folgenden Begriffe:

  • a) personenbezogene Daten

    Personenbezogene Daten sind alle Informationen, die sich auf eine identifizierte oder identifizierbare natürliche Person (im Folgenden „betroffene Person“) beziehen. Als identifizierbar wird eine natürliche Person angesehen, die direkt oder indirekt, insbesondere mittels Zuordnung zu einer Kennung wie einem Namen, zu einer Kennnummer, zu Standortdaten, zu einer Online-Kennung oder zu einem oder mehreren besonderen Merkmalen, die Ausdruck der physischen, physiologischen, genetischen, psychischen, wirtschaftlichen, kulturellen oder sozialen Identität dieser natürlichen Person sind, identifiziert werden kann.

  • b) betroffene Person

    Betroffene Person ist jede identifizierte oder identifizierbare natürliche Person, deren personenbezogene Daten von dem für die Verarbeitung Verantwortlichen verarbeitet werden.

  • c) Verarbeitung

    Verarbeitung ist jeder mit oder ohne Hilfe automatisierter Verfahren ausgeführte Vorgang oder jede solche Vorgangsreihe im Zusammenhang mit personenbezogenen Daten wie das Erheben, das Erfassen, die Organisation, das Ordnen, die Speicherung, die Anpassung oder Veränderung, das Auslesen, das Abfragen, die Verwendung, die Offenlegung durch Übermittlung, Verbreitung oder eine andere Form der Bereitstellung, den Abgleich oder die Verknüpfung, die Einschränkung, das Löschen oder die Vernichtung.

  • d) Einschränkung der Verarbeitung

    Einschränkung der Verarbeitung ist die Markierung gespeicherter personenbezogener Daten mit dem Ziel, ihre künftige Verarbeitung einzuschränken.

  • e) Profiling

    Profiling ist jede Art der automatisierten Verarbeitung personenbezogener Daten, die darin besteht, dass diese personenbezogenen Daten verwendet werden, um bestimmte persönliche Aspekte, die sich auf eine natürliche Person beziehen, zu bewerten, insbesondere, um Aspekte bezüglich Arbeitsleistung, wirtschaftlicher Lage, Gesundheit, persönlicher Vorlieben, Interessen, Zuverlässigkeit, Verhalten, Aufenthaltsort oder Ortswechsel dieser natürlichen Person zu analysieren oder vorherzusagen.

  • f) Pseudonymisierung

    Pseudonymisierung ist die Verarbeitung personenbezogener Daten in einer Weise, auf welche die personenbezogenen Daten ohne Hinzuziehung zusätzlicher Informationen nicht mehr einer spezifischen betroffenen Person zugeordnet werden können, sofern diese zusätzlichen Informationen gesondert aufbewahrt werden und technischen und organisatorischen Maßnahmen unterliegen, die gewährleisten, dass die personenbezogenen Daten nicht einer identifizierten oder identifizierbaren natürlichen Person zugewiesen werden.

  • g) Verantwortlicher oder für die Verarbeitung Verantwortlicher

    Verantwortlicher oder für die Verarbeitung Verantwortlicher ist die natürliche oder juristische Person, Behörde, Einrichtung oder andere Stelle, die allein oder gemeinsam mit anderen über die Zwecke und Mittel der Verarbeitung von personenbezogenen Daten entscheidet. Sind die Zwecke und Mittel dieser Verarbeitung durch das Unionsrecht oder das Recht der Mitgliedstaaten vorgegeben, so kann der Verantwortliche beziehungsweise können die bestimmten Kriterien seiner Benennung nach dem Unionsrecht oder dem Recht der Mitgliedstaaten vorgesehen werden.

  • h) Auftragsverarbeiter

    Auftragsverarbeiter ist eine natürliche oder juristische Person, Behörde, Einrichtung oder andere Stelle, die personenbezogene Daten im Auftrag des Verantwortlichen verarbeitet.

  • i) Empfänger

    Empfänger ist eine natürliche oder juristische Person, Behörde, Einrichtung oder andere Stelle, der personenbezogene Daten offengelegt werden, unabhängig davon, ob es sich bei ihr um einen Dritten handelt oder nicht. Behörden, die im Rahmen eines bestimmten Untersuchungsauftrags nach dem Unionsrecht oder dem Recht der Mitgliedstaaten möglicherweise personenbezogene Daten erhalten, gelten jedoch nicht als Empfänger.

  • j) Dritter

    Dritter ist eine natürliche oder juristische Person, Behörde, Einrichtung oder andere Stelle außer der betroffenen Person, dem Verantwortlichen, dem Auftragsverarbeiter und den Personen, die unter der unmittelbaren Verantwortung des Verantwortlichen oder des Auftragsverarbeiters befugt sind, die personenbezogenen Daten zu verarbeiten.

  • k) Einwilligung

    Einwilligung ist jede von der betroffenen Person freiwillig für den bestimmten Fall in informierter Weise und unmissverständlich abgegebene Willensbekundung in Form einer Erklärung oder einer sonstigen eindeutigen bestätigenden Handlung, mit der die betroffene Person zu verstehen gibt, dass sie mit der Verarbeitung der sie betreffenden personenbezogenen Daten einverstanden ist.

2. Name und Anschrift des für die Verarbeitung Verantwortlichen

Verantwortlicher im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung, sonstiger in den Mitgliedstaaten der Europäischen Union geltenden Datenschutzgesetze und anderer Bestimmungen mit datenschutzrechtlichem Charakter ist:

FUSS e.V.
Exerzierstr. 20
13357 Berlin
Deutschland
Tel.: +49304927473
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Website: www.fuss-ev.de

3. Erfassung von allgemeinen Daten und Informationen

Die Internetseite von FUSS e.V. erfasst mit jedem Aufruf der Internetseite durch eine betroffene Person oder ein automatisiertes System eine Reihe von allgemeinen Daten und Informationen. Diese allgemeinen Daten und Informationen werden in den Logfiles des Servers gespeichert. Erfasst werden können die (1) verwendeten Browsertypen und Versionen, (2) das vom zugreifenden System verwendete Betriebssystem, (3) die Internetseite, von welcher ein zugreifendes System auf unsere Internetseite gelangt (sogenannte Referrer), (4) die Unterwebseiten, welche über ein zugreifendes System auf unserer Internetseite angesteuert werden, (5) das Datum und die Uhrzeit eines Zugriffs auf die Internetseite, (6) eine Internet-Protokoll-Adresse (IP-Adresse), (7) der Internet-Service-Provider des zugreifenden Systems und (8) sonstige ähnliche Daten und Informationen, die der Gefahrenabwehr im Falle von Angriffen auf unsere informationstechnologischen Systeme dienen.

Bei der Nutzung dieser allgemeinen Daten und Informationen zieht FUSS e.V. keine Rückschlüsse auf die betroffene Person. Diese Informationen werden vielmehr benötigt, um (1) die Inhalte unserer Internetseite korrekt auszuliefern, (2) die Inhalte unserer Internetseite sowie die Werbung für diese zu optimieren, (3) die dauerhafte Funktionsfähigkeit unserer informationstechnologischen Systeme und der Technik unserer Internetseite zu gewährleisten sowie (4) um Strafverfolgungsbehörden im Falle eines Cyberangriffes die zur Strafverfolgung notwendigen Informationen bereitzustellen. Diese anonym erhobenen Daten und Informationen werden durch die FUSS e.V. daher einerseits statistisch und ferner mit dem Ziel ausgewertet, den Datenschutz und die Datensicherheit in unserem Unternehmen zu erhöhen, um letztlich ein optimales Schutzniveau für die von uns verarbeiteten personenbezogenen Daten sicherzustellen. Die anonymen Daten der Server-Logfiles werden getrennt von allen durch eine betroffene Person angegebenen personenbezogenen Daten gespeichert.

4. Abonnement unseres Newsletters

Auf der Internet-Seite https://www.fuss-ev.de/ von FUSS e.V. wird den Benutzern die Möglichkeit eingeräumt, den Newsletter des Vereins zu abonnieren. Der Newsletter kann von der betroffenen Person grundsätzlich nur dann empfangen werden, wenn (1) die betroffene Person über eine gültige E-Mail-Adresse verfügt und (2) die betroffene Person sich für den Newsletterversand registriert. Mit der Anmeldung zum Newsletter erklärt sich die sich anmeldende betroffene Person einverstanden, dass Fuss e.V. sie informieren darf. Die Daten des Angemeldeten werden ausschließlich zu diesem Zweck genutzt. Dabei wird in der Regel nur die Mailadresse des Anmeldenden gespeichert; wenn er oder sie den Flyer zum alle zwei Jahre stattfindenden Kongress BUVKO per Post erhalten möchte zusätzlich die Anschrift. Insbesondere erfolgt keine Weitergabe der Daten an unberechtigte Dritte. Die Einwilligung zum Bezug des Newsletters kann jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen werden.

Die im Rahmen einer Anmeldung zum Newsletter erhobenen personenbezogenen Daten werden ausschließlich zum Versand unseres Newsletters verwendet. Ferner könnten Abonnenten des Newsletters per E-Mail informiert werden, sofern dies für den Betrieb des Newsletter-Dienstes oder eine diesbezügliche Registrierung erforderlich ist, wie dies im Falle von Änderungen am Newsletterangebot oder bei der Veränderung der technischen Gegebenheiten der Fall sein könnte. Es erfolgt keine Weitergabe der im Rahmen des Newsletter-Dienstes erhobenen personenbezogenen Daten an Dritte. Das Abonnement unseres Newsletters kann durch die betroffene Person jederzeit per Mail an den Verein gekündigt werden. Die Einwilligung in die Speicherung personenbezogener Daten, die die betroffene Person uns für den Newsletterversand erteilt hat, kann jederzeit per Mail an den Verein widerrufen werden.

5. Newsletter-Tracking

Die Newsletter von FUSS e.V. enthalten modifizierte Links, die eine Logdatei-Aufzeichnung und eine Logdatei-Analyse mit dem Programm "Matomo" ermöglichen. Dadurch kann eine statistische Auswertung des Erfolges oder Misserfolges von Online-Kampagnen durchgeführt werden. Anhand der modifizierten Links kann FUSS e.V. erkennen, ob und wann ein solcher Link von einer betroffenen Person aufgerufen wurde.

Solche über die in den Newslettern enthaltenen modifizierten Links erhobenen personenbezogenen Daten, werden von dem für die Verarbeitung Verantwortlichen gespeichert und ausgewertet, um den Newsletterversand zu optimieren . Diese personenbezogenen Daten werden nicht an Dritte weitergegeben. Betroffene Personen sind jederzeit berechtigt, durch eine Mail an den Verein diese Löschung der personenbezogenen Daten durch den für die Verarbeitung Verantwortlichen zu verlangen.

5. Kontaktmöglichkeit über die Internetseite

Die Internetseite von FUSS e.V. enthält aufgrund von gesetzlichen Vorschriften Angaben, die eine schnelle elektronische Kontaktaufnahme zu unserem Verein sowie eine unmittelbare Kommunikation mit uns ermöglichen, was ebenfalls eine allgemeine Adresse der sogenannten elektronischen Post (E-Mail-Adresse) umfasst. Sofern eine betroffene Person per E-Mail oder über ein Kontaktformular den Kontakt mit dem für die Verarbeitung Verantwortlichen aufnimmt, werden die von der betroffenen Person übermittelten personenbezogenen Daten automatisch gespeichert. Solche auf freiwilliger Basis von einer betroffenen Person an den für die Verarbeitung Verantwortlichen übermittelten personenbezogenen Daten werden für Zwecke der Bearbeitung oder der Kontaktaufnahme zur betroffenen Person gespeichert. Es erfolgt keine Weitergabe dieser personenbezogenen Daten an Dritte.

6. Webanalyse mit Matomo

Diese Website verwendet zur Webanalyse Matomo. Hierzu werden durch „Cookies“, Textdateien, erzeugte Nutzungsinformationen (einschließlich Ihrer gekürzten IP-Adresse) an den Server übertragen und zu Nutzungsanalysezwecken gespeichert, nachdem sie anonymisiert wurden. Die durch das Cookie erzeugten Informationen über Ihre Benutzung der Seite werden nicht an Dritte weitergegeben. Wenn Sie mit der Speicherung und Auswertung der erzeugten Nutzungsinformationen nicht einverstanden sind, können Sie dieser widersprechen. Sie können die Installation des Cookies durch eine entsprechende Einstellung Ihrer Browser Software verhindern; wir weisen Sie jedoch darauf hin, dass Sie in diesem Fall gegebenenfalls nicht sämtliche Funktionen dieser Website vollumfänglich nutzen können.
Achtung: Wenn Sie ihre Cookies löschen, so hat dies zur Folge, dass auch das Deaktivierungs-Cookie gelöscht wird und von Ihnen erneut abgelegt werden muss.

7. Routinemäßige Löschung und Sperrung von personenbezogenen Daten

Der für die Verarbeitung Verantwortliche verarbeitet und speichert personenbezogene Daten der betroffenen Person nur für den Zeitraum, der zur Erreichung des Speicherungszwecks erforderlich ist oder sofern dies durch den Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber oder einen anderen Gesetzgeber in Gesetzen oder Vorschriften, welchen der für die Verarbeitung Verantwortliche unterliegt, vorgesehen wurde.

Entfällt der Speicherungszweck oder läuft eine vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber oder einem anderen zuständigen Gesetzgeber vorgeschriebene Speicherfrist ab, werden die personenbezogenen Daten routinemäßig und entsprechend den gesetzlichen Vorschriften gesperrt oder gelöscht.

8. Rechte der betroffenen Person

  • a) Recht auf Bestätigung

    Jede betroffene Person hat das vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber eingeräumte Recht, von dem für die Verarbeitung Verantwortlichen eine Bestätigung darüber zu verlangen, ob sie betreffende personenbezogene Daten verarbeitet werden. Möchte eine betroffene Person dieses Bestätigungsrecht in Anspruch nehmen, kann sie sich hierzu jederzeit an einen Mitarbeiter des für die Verarbeitung Verantwortlichen wenden.

  • b) Recht auf Auskunft

    Jede von der Verarbeitung personenbezogener Daten betroffene Person hat das vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber gewährte Recht, jederzeit von dem für die Verarbeitung Verantwortlichen unentgeltliche Auskunft über die zu seiner Person gespeicherten personenbezogenen Daten und eine Kopie dieser Auskunft zu erhalten. Ferner hat der Europäische Richtlinien- und Verordnungsgeber der betroffenen Person Auskunft über folgende Informationen zugestanden:

    • die Verarbeitungszwecke
    • die Kategorien personenbezogener Daten, die verarbeitet werden
    • die Empfänger oder Kategorien von Empfängern, gegenüber denen die personenbezogenen Daten offengelegt worden sind oder noch offengelegt werden, insbesondere bei Empfängern in Drittländern oder bei internationalen Organisationen
    • falls möglich die geplante Dauer, für die die personenbezogenen Daten gespeichert werden, oder, falls dies nicht möglich ist, die Kriterien für die Festlegung dieser Dauer
    • das Bestehen eines Rechts auf Berichtigung oder Löschung der sie betreffenden personenbezogenen Daten oder auf Einschränkung der Verarbeitung durch den Verantwortlichen oder eines Widerspruchsrechts gegen diese Verarbeitung
    • das Bestehen eines Beschwerderechts bei einer Aufsichtsbehörde
    • wenn die personenbezogenen Daten nicht bei der betroffenen Person erhoben werden: Alle verfügbaren Informationen über die Herkunft der Daten
    • das Bestehen einer automatisierten Entscheidungsfindung einschließlich Profiling gemäß Artikel 22 Abs.1 und 4 DS-GVO und — zumindest in diesen Fällen — aussagekräftige Informationen über die involvierte Logik sowie die Tragweite und die angestrebten Auswirkungen einer derartigen Verarbeitung für die betroffene Person

    Ferner steht der betroffenen Person ein Auskunftsrecht darüber zu, ob personenbezogene Daten an ein Drittland oder an eine internationale Organisation übermittelt wurden. Sofern dies der Fall ist, so steht der betroffenen Person im Übrigen das Recht zu, Auskunft über die geeigneten Garantien im Zusammenhang mit der Übermittlung zu erhalten.

    Möchte eine betroffene Person dieses Auskunftsrecht in Anspruch nehmen, kann sie sich hierzu jederzeit an einen Mitarbeiter des für die Verarbeitung Verantwortlichen wenden.

  • c) Recht auf Berichtigung

    Jede von der Verarbeitung personenbezogener Daten betroffene Person hat das vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber gewährte Recht, die unverzügliche Berichtigung sie betreffender unrichtiger personenbezogener Daten zu verlangen. Ferner steht der betroffenen Person das Recht zu, unter Berücksichtigung der Zwecke der Verarbeitung, die Vervollständigung unvollständiger personenbezogener Daten — auch mittels einer ergänzenden Erklärung — zu verlangen.

    Möchte eine betroffene Person dieses Berichtigungsrecht in Anspruch nehmen, kann sie sich hierzu jederzeit an einen Mitarbeiter des für die Verarbeitung Verantwortlichen wenden.

  • d) Recht auf Löschung (Recht auf Vergessen werden)

    Jede von der Verarbeitung personenbezogener Daten betroffene Person hat das vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber gewährte Recht, von dem Verantwortlichen zu verlangen, dass die sie betreffenden personenbezogenen Daten unverzüglich gelöscht werden, sofern einer der folgenden Gründe zutrifft und soweit die Verarbeitung nicht erforderlich ist:

    • Die personenbezogenen Daten wurden für solche Zwecke erhoben oder auf sonstige Weise verarbeitet, für welche sie nicht mehr notwendig sind.
    • Die betroffene Person widerruft ihre Einwilligung, auf die sich die Verarbeitung gemäß Art. 6 Abs. 1 Buchstabe a DS-GVO oder Art. 9 Abs. 2 Buchstabe a DS-GVO stützte, und es fehlt an einer anderweitigen Rechtsgrundlage für die Verarbeitung.
    • Die betroffene Person legt gemäß Art. 21 Abs. 1 DS-GVO Widerspruch gegen die Verarbeitung ein, und es liegen keine vorrangigen berechtigten Gründe für die Verarbeitung vor, oder die betroffene Person legt gemäß Art. 21 Abs. 2 DS-GVO Widerspruch gegen die Verarbeitung ein.
    • Die personenbezogenen Daten wurden unrechtmäßig verarbeitet.
    • Die Löschung der personenbezogenen Daten ist zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung nach dem Unionsrecht oder dem Recht der Mitgliedstaaten erforderlich, dem der Verantwortliche unterliegt.
    • Die personenbezogenen Daten wurden in Bezug auf angebotene Dienste der Informationsgesellschaft gemäß Art. 8 Abs. 1 DS-GVO erhoben.

    Sofern einer der oben genannten Gründe zutrifft und eine betroffene Person die Löschung von personenbezogenen Daten, die bei FUSS e.V. gespeichert sind, veranlassen möchte, kann sie sich hierzu jederzeit an einen Mitarbeiter des für die Verarbeitung Verantwortlichen wenden. Der Mitarbeiter der FUSS e.V. wird veranlassen, dass dem Löschverlangen unverzüglich nachgekommen wird.

    Wurden die personenbezogenen Daten von FUSS e.V. öffentlich gemacht und ist unser Unternehmen als Verantwortlicher gemäß Art. 17 Abs. 1 DS-GVO zur Löschung der personenbezogenen Daten verpflichtet, so trifft FUSS e.V. unter Berücksichtigung der verfügbaren Technologie und der Implementierungskosten angemessene Maßnahmen, auch technischer Art, um andere für die Datenverarbeitung Verantwortliche, welche die veröffentlichten personenbezogenen Daten verarbeiten, darüber in Kenntnis zu setzen, dass die betroffene Person von diesen anderen für die Datenverarbeitung Verantwortlichen die Löschung sämtlicher Links zu diesen personenbezogenen Daten oder von Kopien oder Replikationen dieser personenbezogenen Daten verlangt hat, soweit die Verarbeitung nicht erforderlich ist. Der Mitarbeiter von FUSS e.V. wird im Einzelfall das Notwendige veranlassen.

  • e) Recht auf Einschränkung der Verarbeitung

    Jede von der Verarbeitung personenbezogener Daten betroffene Person hat das vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber gewährte Recht, von dem Verantwortlichen die Einschränkung der Verarbeitung zu verlangen, wenn eine der folgenden Voraussetzungen gegeben ist:

    • Die Richtigkeit der personenbezogenen Daten wird von der betroffenen Person bestritten, und zwar für eine Dauer, die es dem Verantwortlichen ermöglicht, die Richtigkeit der personenbezogenen Daten zu überprüfen.
    • Die Verarbeitung ist unrechtmäßig, die betroffene Person lehnt die Löschung der personenbezogenen Daten ab und verlangt stattdessen die Einschränkung der Nutzung der personenbezogenen Daten.
    • Der Verantwortliche benötigt die personenbezogenen Daten für die Zwecke der Verarbeitung nicht länger, die betroffene Person benötigt sie jedoch zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen.
    • Die betroffene Person hat Widerspruch gegen die Verarbeitung gem. Art. 21 Abs. 1 DS-GVO eingelegt und es steht noch nicht fest, ob die berechtigten Gründe des Verantwortlichen gegenüber denen der betroffenen Person überwiegen.

    Sofern eine der oben genannten Voraussetzungen gegeben ist und eine betroffene Person die Einschränkung von personenbezogenen Daten, die bei der FUSS e.V. gespeichert sind, verlangen möchte, kann sie sich hierzu jederzeit an einen Mitarbeiter des für die Verarbeitung Verantwortlichen wenden. Der Mitarbeiter der FUSS e.V. wird die Einschränkung der Verarbeitung veranlassen.

  • f) Recht auf Datenübertragbarkeit

    Jede von der Verarbeitung personenbezogener Daten betroffene Person hat das vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber gewährte Recht, die sie betreffenden personenbezogenen Daten, welche durch die betroffene Person einem Verantwortlichen bereitgestellt wurden, in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesbaren Format zu erhalten. Sie hat außerdem das Recht, diese Daten einem anderen Verantwortlichen ohne Behinderung durch den Verantwortlichen, dem die personenbezogenen Daten bereitgestellt wurden, zu übermitteln, sofern die Verarbeitung auf der Einwilligung gemäß Art. 6 Abs. 1 Buchstabe a DS-GVO oder Art. 9 Abs. 2 Buchstabe a DS-GVO oder auf einem Vertrag gemäß Art. 6 Abs. 1 Buchstabe b DS-GVO beruht und die Verarbeitung mithilfe automatisierter Verfahren erfolgt, sofern die Verarbeitung nicht für die Wahrnehmung einer Aufgabe erforderlich ist, die im öffentlichen Interesse liegt oder in Ausübung öffentlicher Gewalt erfolgt, welche dem Verantwortlichen übertragen wurde.

    Ferner hat die betroffene Person bei der Ausübung ihres Rechts auf Datenübertragbarkeit gemäß Art. 20 Abs. 1 DS-GVO das Recht, zu erwirken, dass die personenbezogenen Daten direkt von einem Verantwortlichen an einen anderen Verantwortlichen übermittelt werden, soweit dies technisch machbar ist und sofern hiervon nicht die Rechte und Freiheiten anderer Personen beeinträchtigt werden.

    Zur Geltendmachung des Rechts auf Datenübertragbarkeit kann sich die betroffene Person jederzeit an einen Mitarbeiter der FUSS e.V. wenden.

  • g) Recht auf Widerspruch

    Jede von der Verarbeitung personenbezogener Daten betroffene Person hat das vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber gewährte Recht, aus Gründen, die sich aus ihrer besonderen Situation ergeben, jederzeit gegen die Verarbeitung sie betreffender personenbezogener Daten, die aufgrund von Art. 6 Abs. 1 Buchstaben e oder f DS-GVO erfolgt, Widerspruch einzulegen. Dies gilt auch für ein auf diese Bestimmungen gestütztes Profiling.

    FUSS e.V. verarbeitet die personenbezogenen Daten im Falle des Widerspruchs nicht mehr, es sei denn, wir können zwingende schutzwürdige Gründe für die Verarbeitung nachweisen, die den Interessen, Rechten und Freiheiten der betroffenen Person überwiegen, oder die Verarbeitung dient der Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen.

    Verarbeitet FUSS e.V. personenbezogene Daten, um Direktwerbung zu betreiben, so hat die betroffene Person das Recht, jederzeit Widerspruch gegen die Verarbeitung der personenbezogenen Daten zum Zwecke derartiger Werbung einzulegen. Dies gilt auch für das Profiling, soweit es mit solcher Direktwerbung in Verbindung steht. Widerspricht die betroffene Person gegenüber der FUSS e.V. der Verarbeitung für Zwecke der Direktwerbung, so wird FUSS e.V. die personenbezogenen Daten nicht mehr für diese Zwecke verarbeiten.

    Zudem hat die betroffene Person das Recht, aus Gründen, die sich aus ihrer besonderen Situation ergeben, gegen die sie betreffende Verarbeitung personenbezogener Daten, die bei FUSS e.V. zu wissenschaftlichen oder historischen Forschungszwecken oder zu statistischen Zwecken gemäß Art. 89 Abs. 1 DS-GVO erfolgen, Widerspruch einzulegen, es sei denn, eine solche Verarbeitung ist zur Erfüllung einer im öffentlichen Interesse liegenden Aufgabe erforderlich.

    Zur Ausübung des Rechts auf Widerspruch kann sich die betroffene Person direkt an jeden Mitarbeiter von FUSS e.V. oder einen anderen Mitarbeiter wenden. Der betroffenen Person steht es ferner frei, im Zusammenhang mit der Nutzung von Diensten der Informationsgesellschaft, ungeachtet der Richtlinie 2002/58/EG, ihr Widerspruchsrecht mittels automatisierter Verfahren auszuüben, bei denen technische Spezifikationen verwendet werden.

  • h) Automatisierte Entscheidungen im Einzelfall einschließlich Profiling

    Jede von der Verarbeitung personenbezogener Daten betroffene Person hat das vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber gewährte Recht, nicht einer ausschließlich auf einer automatisierten Verarbeitung — einschließlich Profiling — beruhenden Entscheidung unterworfen zu werden, die ihr gegenüber rechtliche Wirkung entfaltet oder sie in ähnlicher Weise erheblich beeinträchtigt, sofern die Entscheidung (1) nicht für den Abschluss oder die Erfüllung eines Vertrags zwischen der betroffenen Person und dem Verantwortlichen erforderlich ist, oder (2) aufgrund von Rechtsvorschriften der Union oder der Mitgliedstaaten, denen der Verantwortliche unterliegt, zulässig ist und diese Rechtsvorschriften angemessene Maßnahmen zur Wahrung der Rechte und Freiheiten sowie der berechtigten Interessen der betroffenen Person enthalten oder (3) mit ausdrücklicher Einwilligung der betroffenen Person erfolgt.

    Ist die Entscheidung (1) für den Abschluss oder die Erfüllung eines Vertrags zwischen der betroffenen Person und dem Verantwortlichen erforderlich oder (2) erfolgt sie mit ausdrücklicher Einwilligung der betroffenen Person, trifft FUSS e.V. angemessene Maßnahmen, um die Rechte und Freiheiten sowie die berechtigten Interessen der betroffenen Person zu wahren, wozu mindestens das Recht auf Erwirkung des Eingreifens einer Person seitens des Verantwortlichen, auf Darlegung des eigenen Standpunkts und auf Anfechtung der Entscheidung gehört.

    Möchte die betroffene Person Rechte mit Bezug auf automatisierte Entscheidungen geltend machen, kann sie sich hierzu jederzeit an einen Mitarbeiter des für die Verarbeitung Verantwortlichen wenden.

  • i) Recht auf Widerruf einer datenschutzrechtlichen Einwilligung

    Jede von der Verarbeitung personenbezogener Daten betroffene Person hat das vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber gewährte Recht, eine Einwilligung zur Verarbeitung personenbezogener Daten jederzeit zu widerrufen.

    Möchte die betroffene Person ihr Recht auf Widerruf einer Einwilligung geltend machen, kann sie sich hierzu jederzeit an einen Mitarbeiter des für die Verarbeitung Verantwortlichen wenden.

9. Zahlungsart: Datenschutzbestimmungen zu PayPal als Zahlungsart

Der für die Verarbeitung Verantwortliche hat auf dieser Internetseite Komponenten von PayPal integriert. PayPal ist ein Online-Zahlungsdienstleister. Zahlungen werden über sogenannte PayPal-Konten abgewickelt, die virtuelle Privat- oder Geschäftskonten darstellen. Zudem besteht bei PayPal die Möglichkeit, virtuelle Zahlungen über Kreditkarten abzuwickeln, wenn ein Nutzer kein PayPal-Konto unterhält. Ein PayPal-Konto wird über eine E-Mail-Adresse geführt, weshalb es keine klassische Kontonummer gibt. PayPal ermöglicht es, Online-Zahlungen an Dritte auszulösen oder auch Zahlungen zu empfangen. PayPal übernimmt ferner Treuhänderfunktionen und bietet Käuferschutzdienste an.

Die Europäische Betreibergesellschaft von PayPal ist die PayPal (Europe) S.à.r.l. & Cie. S.C.A., 22-24 Boulevard Royal, 2449 Luxembourg, Luxemburg.

Wählt die betroffene Person während des Bestellvorgangs in unserem Online-Shop als Zahlungsmöglichkeit „PayPal“ aus, werden automatisiert Daten der betroffenen Person an PayPal übermittelt. Mit der Auswahl dieser Zahlungsoption willigt die betroffene Person in die zur Zahlungsabwicklung erforderliche Übermittlung personenbezogener Daten ein.

Bei den an PayPal übermittelten personenbezogenen Daten handelt es sich in der Regel um Vorname, Nachname, Adresse, Email-Adresse, IP-Adresse, Telefonnummer, Mobiltelefonnummer oder andere Daten, die zur Zahlungsabwicklung notwendig sind. Zur Abwicklung des Kaufvertrages notwendig sind auch solche personenbezogenen Daten, die im Zusammenhang mit der jeweiligen Bestellung stehen.

Die Übermittlung der Daten bezweckt die Zahlungsabwicklung und die Betrugsprävention. Der für die Verarbeitung Verantwortliche wird PayPal personenbezogene Daten insbesondere dann übermitteln, wenn ein berechtigtes Interesse für die Übermittlung gegeben ist. Die zwischen PayPal und dem für die Verarbeitung Verantwortlichen ausgetauschten personenbezogenen Daten werden von PayPal unter Umständen an Wirtschaftsauskunfteien übermittelt. Diese Übermittlung bezweckt die Identitäts- und Bonitätsprüfung.

PayPal gibt die personenbezogenen Daten gegebenenfalls an verbundene Unternehmen und Leistungserbringer oder Subunternehmer weiter, soweit dies zur Erfüllung der vertraglichen Verpflichtungen erforderlich ist oder die Daten im Auftrag verarbeitet werden sollen.

Die betroffene Person hat die Möglichkeit, die Einwilligung zum Umgang mit personenbezogenen Daten jederzeit gegenüber PayPal zu widerrufen. Ein Widerruf wirkt sich nicht auf personenbezogene Daten aus, die zwingend zur (vertragsgemäßen) Zahlungsabwicklung verarbeitet, genutzt oder übermittelt werden müssen.

Die geltenden Datenschutzbestimmungen von PayPal können unter https://www.paypal.com/de/webapps/mpp/ua/privacy-full abgerufen werden.

10. Rechtsgrundlage der Verarbeitung

Art. 6 I lit. a DS-GVO dient unserem Unternehmen als Rechtsgrundlage für Verarbeitungsvorgänge, bei denen wir eine Einwilligung für einen bestimmten Verarbeitungszweck einholen. Ist die Verarbeitung personenbezogener Daten zur Erfüllung eines Vertrags, dessen Vertragspartei die betroffene Person ist, erforderlich, wie dies beispielsweise bei Verarbeitungsvorgängen der Fall ist, die für eine Lieferung von Waren oder die Erbringung einer sonstigen Leistung oder Gegenleistung notwendig sind, so beruht die Verarbeitung auf Art. 6 I lit. b DS-GVO. Gleiches gilt für solche Verarbeitungsvorgänge die zur Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen erforderlich sind, etwa in Fällen von Anfragen zur unseren Produkten oder Leistungen. Unterliegt unser Unternehmen einer rechtlichen Verpflichtung durch welche eine Verarbeitung von personenbezogenen Daten erforderlich wird, wie beispielsweise zur Erfüllung steuerlicher Pflichten, so basiert die Verarbeitung auf Art. 6 I lit. c DS-GVO. In seltenen Fällen könnte die Verarbeitung von personenbezogenen Daten erforderlich werden, um lebenswichtige Interessen der betroffenen Person oder einer anderen natürlichen Person zu schützen. Dies wäre beispielsweise der Fall, wenn ein Besucher in unserem Betrieb verletzt werden würde und daraufhin sein Name, sein Alter, seine Krankenkassendaten oder sonstige lebenswichtige Informationen an einen Arzt, ein Krankenhaus oder sonstige Dritte weitergegeben werden müssten. Dann würde die Verarbeitung auf Art. 6 I lit. d DS-GVO beruhen. Letztlich könnten Verarbeitungsvorgänge auf Art. 6 I lit. f DS-GVO beruhen. Auf dieser Rechtsgrundlage basieren Verarbeitungsvorgänge, die von keiner der vorgenannten Rechtsgrundlagen erfasst werden, wenn die Verarbeitung zur Wahrung eines berechtigten Interesses unseres Unternehmens oder eines Dritten erforderlich ist, sofern die Interessen, Grundrechte und Grundfreiheiten des Betroffenen nicht überwiegen. Solche Verarbeitungsvorgänge sind uns insbesondere deshalb gestattet, weil sie durch den Europäischen Gesetzgeber besonders erwähnt wurden. Er vertrat insoweit die Auffassung, dass ein berechtigtes Interesse anzunehmen sein könnte, wenn die betroffene Person ein Kunde des Verantwortlichen ist (Erwägungsgrund 47 Satz 2 DS-GVO).

11. Berechtigte Interessen an der Verarbeitung, die von dem Verantwortlichen oder einem Dritten verfolgt werden

Basiert die Verarbeitung personenbezogener Daten auf Artikel 6 I lit. f DS-GVO ist unser berechtigtes Interesse die Durchführung unserer Geschäftstätigkeit zugunsten des Wohlergehens all unserer Mitarbeiter und unserer Anteilseigner.

12. Dauer, für die die personenbezogenen Daten gespeichert werden

Das Kriterium für die Dauer der Speicherung von personenbezogenen Daten ist die jeweilige gesetzliche Aufbewahrungsfrist. Nach Ablauf der Frist werden die entsprechenden Daten routinemäßig gelöscht, sofern sie nicht mehr zur Vertragserfüllung oder Vertragsanbahnung erforderlich sind.

13. Gesetzliche oder vertragliche Vorschriften zur Bereitstellung der personenbezogenen Daten; Erforderlichkeit für den Vertragsabschluss; Verpflichtung der betroffenen Person, die personenbezogenen Daten bereitzustellen; mögliche Folgen der Nichtbereitstellung

Wir klären Sie darüber auf, dass die Bereitstellung personenbezogener Daten zum Teil gesetzlich vorgeschrieben ist (z.B. Steuervorschriften) oder sich auch aus vertraglichen Regelungen (z.B. Angaben zum Vertragspartner) ergeben kann. Mitunter kann es zu einem Vertragsschluss erforderlich sein, dass eine betroffene Person uns personenbezogene Daten zur Verfügung stellt, die in der Folge durch uns verarbeitet werden müssen. Die betroffene Person ist beispielsweise verpflichtet uns personenbezogene Daten bereitzustellen, wenn unser Unternehmen mit ihr einen Vertrag abschließt. Eine Nichtbereitstellung der personenbezogenen Daten hätte zur Folge, dass der Vertrag mit dem Betroffenen nicht geschlossen werden könnte. Vor einer Bereitstellung personenbezogener Daten durch den Betroffenen muss sich der Betroffene an einen unserer Mitarbeiter wenden. Unser Mitarbeiter klärt den Betroffenen einzelfallbezogen darüber auf, ob die Bereitstellung der personenbezogenen Daten gesetzlich oder vertraglich vorgeschrieben oder für den Vertragsabschluss erforderlich ist, ob eine Verpflichtung besteht, die personenbezogenen Daten bereitzustellen, und welche Folgen die Nichtbereitstellung der personenbezogenen Daten hätte.

14. Bestehen einer automatisierten Entscheidungsfindung

Als verantwortungsbewusster Verein verzichten wir auf eine automatische Entscheidungsfindung oder ein Profiling.

Diese Datenschutzerklärung wurde mit Hilfe des Datenschutzerklärungs-Generators von  datenschutz in der arztpraxis in Kooperation mit der RC GmbH und den Filesharing Rechtsanwälten von WBS-LAW erstellt.

Blockdurchwegung im Schanzenviertel (Foto: Sonja Tesch)

Hamburg hat viele Wege, die nur zu Fuß benutzt werden können. Man denke beispielsweise die Wallanlagen oder an den Weg von Övelgönne bis Wittenberge. Andere wichtige Verbindungen und Abkürzungen für Fußgänger sind z.B. die Durchquerungen der Kontorhäuser in der Innenstadt. Wege und Wegeverbindungen dieser Art machen Hamburgs Charme für Geher, Spaziergänger und Flaneure aus.

Im Mai 2007 wurde in Kooperation zwischen dem Verlag Pharus-Plan und dem FUSS e.V. Fachverband Fußverkehr Deutschland ein neuer Stadtplan "Hamburg - City" herausgegeben, der speziell auf die Belange zu Fuß gehender Menschen zugeschnitten war. In der unterdessen erhältlichen erweiterten City-Ausgabe sind die Stadtteile Altona, St. Pauli, St. Georg, Neustadt, Altstadt, Klostertor, Eimsbüttel, Rothebaum, Hohenfelde, Neumühlen, Ottensen und Langenfeld - mit Norderelbe, Binnenalster und Außenalster dargestellt. Dieser City-Plan ist in deutscher und englischer Sprache erhältlich. Der City-Plan erscheint regelmäßig in überarbeiteter Fassung.

Aufgrund der großen Nachfrage, durch die Stadterkundungen von FUSS e.V.-Mitarbeitern und nicht zuletzt auch durch Hinweise der Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt erschien im Mai 2009 der erste Plan für Fußgänger östlich der Alster. Der Plan „Hamburg-Barmbek, -Wandsbek“ umfaßt den Bereich zwischen dem Hauptbahnhof im Westen und Horn im Osten, Steilshooper Allee im Norden und Rothenburgsort im Süden.

Die Faltkarten kosten 2,50 Euro (deutsch) bzw. 2,00 Euro (englisch) und enthalten im Maßstab 1:12.000 (Ctiy-Pläne) bzw. 1:13.500 (Bezirksplan) zahlreiche Informationen für Fußgänger, die in herkömmlichen Stadtplänen oft nicht oder nur unvollständig zu finden sind. Sie können sie im Buchhandel oder im Online-Shop des Verlags Pharus-Plan kaufen

Darüber hinaus steht ein Online-Stadtplan unter www.hamburger-stadtplan.com zur Verfügung, der in ausgewählten Abschnitten herunterladbar ist.

Sie sind mehr ein "Hörer-Typ" als ein "Lese-Typ"? Kein Problem, die Fußgänger-Stadtpläne kann man auch hören: Das Programm "NDR 90,3" des Norddeutschen Rundfunks hat einen Beitrag über den Plan für Hamburg gesendet.

zum Radio-Beitrag auf Youtube ...

Helfen Sie mit, damit im Fußgänger-Stadtplan für Hamburg möglichst viele der schnellen und attraktiven Verbindungen für Fußgänger aufgezeigt werden. Machen Sie mit, es macht Spaß und es gibt ein unmittelbares Ergebnis.

Wenn Sie Tipps, Anregungen, Fragen haben oder wenn Sie Lust haben, sich an der Erforschung der fußgängerfreundlichen Seite Hamburgs zu beteiligen, wenden Sie sich bitte an:
Sonja Tesch
Scheplerstr. 80
22767 Hamburg
Tel. 040/ 432.80.837
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

www.fussgaenger-stadtplaene.de

 

 

 

 

 

 

Der Altonaer Grünzug bietet Anwohnern sowie Touristen attraktive Erholungsflächen und stellt für Fußgänger eine wichtige Verbindung zwischen dem Hafen (Fischmarkt) und den nördlichen Wohngebieten Altonas dar. Durch die starke Trennwirkung einiger ihn durchquerender Straßenzüge sowie zum Teil missverständliche Wegeführungen ist allerdings sein Charakter als Grünzug kaum erkennbar. An einigen Stellen ist eine Überquerung der Fahrbahn im direkten Verlauf des Grünzuges kaum ohne die Gefährdung von Leib und Leben möglich. So entstehen Unfallgefahren für risikofreudige und große Umwegen für risikoscheue Personen. Wegen der starken Umwegempfindlichkeit von Fußgängern verliert der Grünzug dadurch deutlich an Attraktivität.

Karte des Untersuchungsgebiets vom Altonaer Fischmarkt bis zum Holstenplatz

Da der Grünzug Altona eine wichtige innerstädtische Fußwegeverbindung darstellt, hat die Ortsgruppe Hamburg des FUSS e.V. hier ein Fußverkehrsaudit durchgeführt, Dabei wurde seit dem Frühjahr 2010 die Qualität der Querungsstellen im Verlauf des Grünzuges für Fußgänger untersucht. An allen sieben Querungsstellen wurden dabei größere oder kleinere Mängel festgestellt. Die Ergebnisse und Lösungsvorschläge finden Sie im Projektbericht:
Projektbericht Fußverkehrs-Audit Querungsanlagen Grünzug Hamburg-Altona 16 Seiten DIN A4, PDF)

An der Bertha-von Suttner-Staße wurde unser Vorschlag übernommen, an der Thadenstraße teilweise. Das sind Nebenstraßen. Leider kommen wir an den Hauptverkehrsstraßen nicht weiter. Auch wenn unsere Vorschläge von der Bezirksversammlung übernommen wurden, werden sie regelmäßig von der Innenbehörde/Polizei abgelehnt.

 

Zwei Beispiele für Maßnahmenempfehlungen:

Foto mit eigezeichneten Massnahmenempfehlungen

Querungsstelle des Grünzugs mit der Max-Brauer-Allee

  • Die Querung der Fahrbahn durch Fußgänger an dieser Stelle mit Hilfe einer Lichtsignalanlage sichern. Diese könnte mit der LSA an der Suttnerstraße parallel geschaltet werden.
  • Auf beiden Straßenseiten die Bordsteine absenken, um auch gehbehinderten Perso- nen eine hindernis- und umwegfreie Querung zu ermöglichen.

 

 

 

Foto mit eigezeichneten Massnahmenempfehlungen

Querungsstelle des Grünzugs mit der Louise-Schroeder-Straße

  • Dringend eine gesicherte Querung für Fußgänger einrichten.
  • Den Trampelpfad baulich befestigen.
  • Über eine generelle Verengung der Fahrbahn ist nachzudenken und im Bereich der Querungsstelle sollte mit Hilfe von Fußgängerkaps der Weg für querende Fußgänger freigehalten sowie ausreichende Sichtachsen zwischen Fußgängern und Kraftfahrzeugführern hergestellt werden.
  • Es sollten beidseitig Radfahrstreifen angelegt werden. Dann könnte auch die Fläche des derzeitigen Radweges auf der nördlichen Straßenseite dem Fußverkehr zukommen, indem der Radweg östlich und westlich durch das Einfügen von Gehwegplatten gekappt wird. Vor allem bei Dunkelheit ist zu beobachten, dass der Fußweg innerhalb der Grünanlage nicht akzeptiert und der Radweg benutzt wird.
  • Auf beiden Straßenseiten sollten die Bordsteine abgesenkt werden, um auch gehbe- hinderten Personen eine hindernis- und umwegfreie Querung zu ermöglichen.
Kartenausschnit von Hamburg mit den untersuchten Stellen

 

 

Karte: Verlag Pharus-Plan - www.hamburger-stadtplan.com

Zu-Fuß-zur-Schule-Tag 2012 (Fotos: Sonja Tesch)

Viele Eltern wählen für den Weg ihrer Kinder zur Schule das Auto und tragen so unbewusst zu starkem Verkehr rund um die Schulen bei. Sie wollen Sicherheit für ihre Kinder, schränken aber die Entwicklung ihrer Kinder ein, wenn sie das Elterntaxi einsetzen. Denn der Fußweg zur Schule trägt zur Persönlichkeitsentwicklung bei, denn:

  • Kinder werden selbstständig
  • Kinder bauen Freundschaften zu anderen Kindern auf
  • Kinder sind umweltbewusst
  • Kinder trainieren sicheres und bewusstes Verkehrsverhalten
  • Kinder laufen und bewegen sich gern
  • Kinder werden wach und fit

Erfreulicherweise organisiert die Schulbehörde seit langem den jährlichen weltweiten Zu-Fuß-zur-Schule-Tag, an dem wir uns auch beteiligen.

www.zuFusszurSchule.de

 

 

 

 

Fußgänger_innen nutzen auch den öffentlichen Nahverkehr. Deshalb beschäftigen wir uns ebenfalls mit diesem Thema.

In Briefen an die Busunternehmen, den HVV und die Stadt haben wir detailliert Mängel beim Busverkehr aufgelistet und um Verbesserung gebeten.

Kritikpunkte waren: zu früh fahrende Busse, ruckartige Bremsvorgänge, falsches Ansteuern der Haltestellen, zugeparkte Busbuchten, unzuverlässige elektronische Anzeigen, mit Werbung beklebte Fensterflächen, schlechte Fahrgastinformation und dass die Fahrgäste zur Ticketkontrolle immer vorn einsteigen müssen.

Auf die völlig unvollständigen Antwortschreiben haben wir erneut nachgehakt und auf Klärung auch der nicht beantworteten Fragen gedrängt.

Da wir keine Besserung feststellen, werden wir das Thema weiter im Auge behalten.

Brief an die im HVV in Hamburg fahrenden Busunternehmen (PDF)
Brief an Senatoren (PDF)

Woran erkennt man die Lebensqualität einer Stadt?
„Der Grad der Freiheit und Ungestörtheit, mit dem Menschen zu Fuß gehen und in die Gegend schauen können, bietet einen guten Maßstab für die Beurteilung der zivilisatorischen Eigenschaften eines Stadtgebiets.“ Das schrieb der britische Stadtplaner Colin Buchanan bereits 1964 in dem Buch „Verkehr in Städten“.

Heute sagt der Kopenhagener Städteplaner Jan Gehl: „Schauen Sie, wie viele Kinder und alte Menschen auf Straßen und Plätzen unterwegs sind!" Hamburg schneidet da nicht gut ab.

Hamburgs Fußwege sind oft sehr schmal, Familien gehen im Gänsemarsch hintereinander her und Entgegenkommenden auszuweichen wird aus Platzgründen schnell zum kleinen Problem – mit Regenschirm zum größeren.

Zudem werden diese Gehwege ganz legal und politisch gewollt auch von Menschen mit sogenannten "besonderen Fortbewegungsmitteln" genutzt.

Beispielsweise von Kindern auf Fahrrädern mit erwachsenen Begleitpersonen, sowie von Kindern mit Gokarts, Dreirädern, Laufrädern, Tretrollern, Kindermotorrädern. Hinzu kommen bei den Älteren Skateboards, Waveboards, Inlineskater etc.

Auch Menschen mit Rollatoren und Rollstühlen sind auf die Gehwege angewiesen. Seit einiger Zeit gibt es sogenannte Elektromobile, die ebenfalls den Fußweg nutzen dürfen, solange sie nicht schneller als 6 km/h fahren, was noch als Schrittgeschwindigkeit gilt, aber auch kaum zu kontrollieren ist. Zurzeit läuft in Hamburg sogar ein Versuch mit der Paketzustellung durch Roboter, die ebenfalls den Fußweg nutzen sollen.

Das Problem: Zum einen sind die Fußwege oft viel zu schmal für diese vielfältige Nutzung, zum anderen müssen sich Fußgänger darauf einstellen, von Fahrzeugen, die schneller sind als sie selbst, von hinten überholt zu werden. (Die Alltagsgeschwindigkeit eines Fußgängers liegt zwischen 2,9 und 5 km/h, ein behinderter Mensch ist evtl. deutlich langsamer).

Ein weiteres Problem: Für keine der genannten Nutzergruppen besteht die Verpflichtung zum Abschluss einer Haftpflichtversicherung, sodass ein Geschädigter möglicherweise für alle Kosten und Folgekosten eines Unfalls selber aufkommen muss. Die Konsequenzen der durch „besondere Fortbewegungsmittel“ bedingten Unfälle auf dem Fußweg sind glücklicherweise häufig nicht so gravierend, dass die Polizei eingeschaltet wird. Das führt allerdings gleichzeitig auch dazu, dass das Ausmaß des Problems für Fußgänger in der Öffentlichkeit und Verkehrspolitik nicht ausreichend deutlich wird.

Falls Sie selbst betroffen sein sollten, wenden Sie sich deshalb bitte gerne an uns.

Unsere bisherigen Aktivitäten dazu:

Wir haben einen Leserbrief zu dem Versuch der paketzustellenden Roboter geschrieben:
Leserbrief zu Robotern (PDF)

Hamburg soll Fahrradstadt werden. Der FUSS e.V. Hamburg begrüßt es, dass nach jahrzehntelanger Planung um und für das Auto in unserer Stadt ein Perspektivenwechsel hin zu mehr Nachhaltigkeit und Lebensqualität in der Stadt stattfindet. Aktive Mobilität, wie das Zufußgehen und das Fahrradfahren, ist emissionsarm und damit umwelt- und klimafreundlich, sie trägt zu Gesundheit und Wohlbefinden bei, und sie belebt die Stadt.

Radverkehrsförderung sollte aber den Schutz der Zufußgehenden nie aus den Augen verlieren. Fußgänger sind die verletzlichsten Verkehrsteilnehmer und verdienen besondere Rücksicht. Der FUSS e.V. Hamburg ist deshalb gegen die gemeinsame Führung des Fuß- und des Radverkehrs auf dem Hochbord. Das betrifft gemeinsame Geh- und Radwege, Gehwege mit „Fahrrad frei“-Zeichen und zum großen Teil auch Radwege, wenn sie in Mindestbreite direkt neben den Gehwegen angeordnet sind. Radfahrer gehören auf die Fahrbahn.

Wir haben diese Konflikte in einem Statement zusammengefasst:
Wir FußgängerInnen mögen keine Radwege auf dem Gehweg weil... (PDF)

So nicht! Neuer Radweg in der Stresemannstraße (Foto: Sonja Tesch)

Das Radverkehrsvolumen steigt in Hamburg stetig an. Durch die Radverkehrsförderung wird sich diese Tendenz noch verstärken. Zudem sind Radfahrer durch verschiedene Technologien, insbesondere dem Trend zum eBike, teilweise mit hohen Geschwindigkeiten unterwegs. Diese Radfahrer überholen dann langsamere Radler, und dabei passiert es nicht selten, dass auf den Gehweg ausgewichen wird und dort Fußgänger knapp passiert werden. Das ist für die Fußgänger im besten Fall unangenehm, oft aber wirklich gefährlich.

Ein zweiter Grund ist die Erweiterung der Rad­verkehrs­infra­struktur in der Zukunft. Bei weiter steigendem Radverkehrsaufkommen sollten Rad­verkehrs­anlagen entsprechend erweitert werden. Liegen diese auf dem Hochbord, kann das nur zulasten der Gehwege oder des Stadtgrüns gehen. Es darf nicht sein, dass Radverkehrsförderung zulasten der nachhaltigsten Form der Mobilität geht. Die Verlegung des Radverkehrs auf die Fahrbahn ist daher die einzig richtige Lösung – übrigens
auch für die Sicherheit der Radfahrer.

So mögen wir es! Radstreifen im Neuen Kamp (Foto: Sonja Tesch)

Leider erleben wir in Hamburg gerade, dass viele Radfahrer auf den Gehwegen fahren, selbst dort, wo keine Radwege sind. Teilweise hat sich das durch jahrelange Gewohnheit etabliert, denn Radfahrer sind in den letzten Jahrzehnten in die sogenannten „Nebenflächen“ verdrängt worden, wo handtuchbreite Radwege auf Kosten der Gehwege eingerichtet wurden. Teilweise liegt es auch daran, dass Radfahrende Angst vor dem Fahren auf der Fahrbahn haben. Viele Radfahrer nutzen die Gehwege zudem, um linksseitig zu fahren, was sie sich auf der Fahrbahn nicht trauen würden, oder um Kopfsteinpflaster zu vermeiden. Auf dem Gehweg zu fahren, ist aber keine akzeptable Lösung, denn der Geschwindigkeitsunterschied zwischen Radfahrern und Fußgängern ist hoch – er ist proportional zu dem zwischen Autofahrern und Radfahrern.

Zudem herrscht im Verkehr allgemein ein zunehmend aggressives Klima, auch auf den Gehwegen. Nicht selten werden Fußgänger „weggeklingelt“ oder mit hohen Geschwindigkeiten passiert, wo das Radfahren nicht einmal erlaubt ist.

Wir fordern:

Aus diesem Grund brauchen wir auf den Gehwegen effektive Polizei-Kontrollen. In Fahrradstädten wie zum Beispiel Münster gibt es eine Fahrradstaffel der Polizei, die ständig kontrolliert und sanktioniert und damit auch informiert, denn oft kennen die Verkehrsteilnehmer die Regeln gar nicht. Die derzeitige Praxis in Hamburg, beide Augen zuzudrücken, fördert ein Klima der Rücksichtslosigkeit, das es vielen Menschen verleidet, sich im öffentlichen Raum aufzuhalten.

Gehwege sollten für den Fußverkehr, zum Gehen und Verweilen, zum Spielen und zum Klönen genutzt werden können. Rollstuhlfahrer und Menschen, die einen Rollator benutzen, sollten überall komfortabel hingelangen können, ohne an den Bordsteinabsenkungen und Rampen von Radlern abgedrängt zu werden. Menschen mit eingeschränkten Sinneswahrnehmungen sollten auf den Gehwegen in Ruhe fortkommen, ohne damit rechnen zu müssen, dass ein Fahrradfahrer von hinten an ihnen vorbeischießen könnte. Von Kindern sollte man auf dem Gehweg nicht verlangen, dass sie den Schulterblick üben, bevor sie sich von der sicheren Hauswand gen Mitte des Gehweges bewegen. Schließlich sollten Menschen auch zu zweit nebeneinander gehen und sich unterhalten können. Während dem Radverkehr auf der Fahrbahn eine angemessene Fläche zur Verfügung gestellt wird, sollten Radwege zurückgebaut und die Fläche wieder ausschließlich den Fußgängern zur Verfügung gestellt werden. Fußverkehr belebt die Stadt und braucht einen geschützten Raum.

Hierzu haben wir die Behörden und Politiker angeschrieben:
Schreiben an Behörden "Förderung des Radverkehrs zu Lasten des Fußverkehrs" (PDF)

Das Parken auf Gehwegen ist in Hamburg zur Normalität geworden. Der „Parkdruck“ und Gehfaulheit veranlassen Autobesitzer dazu, ihre Autos auch illegal auf den ohnehin schon baulich stark eingeschränkten Gehwegen abzustellen. Seitens der Polizei ist in der Regel keine Hilfe zu erwarten. Selbst wenn einmal ein Polizeimitarbeiter vor Ort eine Runde dreht, ist die Solidarität mit den Falschparkern häufig groß. Stehende Fahrzeuge (man könnte also tatsächlich von Stehzeugen sprechen) benötigen im Gegensatz zu allen anderen Fortbewegungsmitteln viel Platz im öffentlichen Raum und haben auf Gehwegen nichts zu suchen.

Oft werden von der Polizei Personalmangel oder die Personalkosten als Grund für ein Nichtdurchgreifen angegeben. Dabei würde sich der Einsatz in den innerstädtischen Stadtteilen bereits nach wenigen Metern Straßenraum durch abschreckende Strafzettel rechnen.

Auch werden die Kosten der Schäden nicht berücksichtigt, die die Pkws und Lkws an den Gehwegen verursachen. Besonders die vielen Laster und Lieferwagen, die auf Gehwegen fahren und stehen, machen sie damit auch kaputt.

Leidtragende dieses Umstandes sind alle nicht motorisierten Verkehrsteilnehmer, sowie auch die Autofahrer, die mal nicht gerade im Fahrzeug sitzen: Die Breite der Gehwege wird durch Falschparker eingeschränkt; oft muss man im Gänsemarsch laufen, da nebeneinander kein Platz mehr ist. Abgesenkte Bordsteine an Kreuzungen können von Gehbehinderten, Rollstuhlfahrern und Menschen mit Rollatoren sowie Kinderwagen und Rad oder Roller fahrenden Kindern nicht genutzt werden. Blinde können sich bei zugeparkten Blindenleitsystemen nicht mehr orientieren.

Regelwidriges Parken an Kreuzungen sowie direkt vor Übergängen (Ampeln, Zebrastreifen) gefährdet insbesondere Kinder, die den Kreuzungsbereich nicht einsehen können (und nimmt zudem abbiegenden Autofahrern die Sicht, die dadurch wiederum andere Verkehrsteilnehmer in Gefahr bringen).

Unsere bisherigen Aktivitäten dazu:

Der FUSS e.V. Hamburg versucht durch einen regelmäßigen Dialog mit den zuständigen Behörden, Polizeikommissariaten und vor allem auf Veranstaltungen zu dem Thema Mobilität auf dieses Thema aufmerksam zu machen und bei Planungen von Verkehrsanlagen und Straßenräumen die Interessen von Fußgängerinnen und Fußgängern zu vertreten.

Der Fußgängerverkehr hat in Hamburg einen Anteil von mehr als 28% im Model Split (Stand 2008), in städtischen Stadtteilen (Altona, Barmbek, Eimsbüttel, Winterhude etc.) liegt er sogar noch deutlich höher.

Forderungen des FUSS e.V. Hamburg:

Der FUSS e.V. Hamburg fordert ein konsequentes Vorgehen der Polizei, indem bei regelmäßigen Kontrollen (insbesondere in den Morgenstunden, wenn auch Schulkinder unterwegs sind) Falschparker abzettelt werden und bei Bedarf durch das Abschleppen der Fahrzeuge wieder die Mobilität von Fußgängern gewährleistet wird. Wie soll sonst bei Rücksichtslosparkern ein Lerneffekt erzielt werden?

Wenn eine Parkraumüberwachung durch die Polizei nicht zu leisten ist, sind an einigen Stellen ggf. bauliche Maßnahmen (wie Poller, Geländer oder ähnliches) zielführend.

Zudem wäre eine Kampagne bzw. Aufklärung zum Fußverkehr eine sinnvolle Maßnahme. Im Rahmen dieser Kampagne können der Gesundheitseffekt des Zufußgehens und die positiven Auswirkungen auf das Stadtleben betont und bei Autofahrern um Rücksicht und Bewusstsein zu den Folgen des Gehwegparkens geworben werden.